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Wege zum Recht.



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Rechtsanwalt

Ein Rechtsanwalt hat die Aufgabe, seinem Auftraggeber zu seinem Recht zu verhelfen. Hierbei hat sich der Rechtsanwalt aller legalen Mittel zu bedienen und stets die Interessen seines Auftraggebers im Auge zu halten.

Nach traditionellem Verständnis ist der Rechtsanwalt ein so genanntes Organ der Rechtspflege. Von daher findet die -stets- parteiische Interessensvertretung ihre Grenzen dort, wo der Anwalt selbst Gefahr läuft, gegen das Gesetz zu verstoßen.

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Rechtliche Grenzen des Anwalts sind insbesondere

  • der (drohende) Verstoß gegen die Rechtsstaatlichkeit. Als Organ der Rechtspflege ist es dem Rechtsanwalt untersagt, in Ausübung des Mandates Strafbarkeiten zu dulden, zu fördern oder gar selbst zu begehen.
  • der (drohende) Verstoß gegen das Gebot der Parteilichkeit. So darf der Anwalt niemanden beraten oder vertreten, wenn er in dieser Angelegenheit schon einen anderen vertreten. Das gilt auch dann, wenn die Gefahr einer Interessenskollision nicht gegeben ist.
  • bei (drohendem) Verstoß gegen die Neutralität. War ein Anwalt in derselben Angelegenheit bereits zuvor als Notar oder als Mediator tätig, so darf er in dieser Angelegenheit nicht im Nachhinein auch noch als Anwalt tätig sein.

Die Aufgabe, seinem Auftraggeber zu seinem Recht zu verhelfen, erledigt der Rechtsanwalt in erster Linie im Rahmen der Beratung des Mandanten über die Rechtslage, seine Erfolgschancen und der Notwendigkeit der Beweissicherung sowie Aufklärung über die anfallenden Kosten und das Kostenrisiko. Die eigentliche Interessenvertretung gegenüber privaten und behördlichen Gegnern soll allerdings nicht stets konfrontativ, sondern auch mit Augenmaß auf eine gütliche Einigung geführt werden, soweit dies den Belangen des Mandanten nicht zum Nachteil gereicht.

So hat der Rechtsanwalt auch die wirtschaftlichen Belange seines Mandanten im Auge zu behalten und darf ihn nicht zu kostentreibenden Maßnahmen veranlassen, wenn anzunehmen ist, dass der wirtschaftliche Erfolg voraussichtlich ausbleiben wird. So sieht die Berufsordnung für Rechtsanwälte ausdrücklich vor, dass der Rechtsanwalt seinen Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, Konflikt vermeidend und Streit schlichtend zu begleiten hat sowie vor Fehlentscheidungen der Gerichten und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatlicher Machtüberschreitung zu sichern hat.

Rechtsanwälte bei AdvoGarant

Aktuelle Fachbeiträge & Urteile

  • Rechtsanwalt Robert-Joachim Wussow

    Wenn der Arbeitgeber es nicht ausdrücklich erlaubt, hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf, die Unternehmens-IT privat zu nutzen! Gestattet der Arbeitgeber die private Nutzung des dienstlichen E-Mail-Accounts, macht sich strafbar, wenn er sich die E-Mails seiner Arbeitnehmer ansieht. Dennoch darf der Arbeitgeber dienstliche E-Mail-Accounts überprüfen und so u. a. sicherstellen, dass seine Mitarbeiter nicht auf illegalen Seiten surfen.

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  • Philipp Brandt

    Vor der Veröffentlichung von Fotografien, Markenabbildungen, in sozialen Netzwerken sollte der Verwender prüfen, ob er im Besitz von eigenen Rechten oder etwaigen Lizenzen ist. Derjenige, der Rechte Dritter, wie Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte verletzt, wird sich mit Forderungen derjenigen konfrontiert sehen, deren Rechte er verletzt hat. Auch wer selbst von urheberrechtlich geschützten Werk ein Foto oder ein Video macht, muss die (Urheber-) und Verwertungsrechte des Künstlers und Herstellers der Installation beachten.

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  • Rechtsanwalt Robert-Joachim Wussow

    Schadensersatz auf Unfallschäden wurden bisher zumeist von Versicherungen zurückgewiesen mit dem Hinweis auf bestehende gesundheitliche Vorschäden. Dem hat jetzt das BGB einen Riegel vorgeschoben.Mit der Entscheidung des BGH vom 19.10.2016 steht den Unfallopfern nunmehr, neben Einholung von privaten ärztliche Invaliditätseinschätzungen und neutralen gerichtlichen Sachverständigengutachten, eine weitere Argumentationshilfe bei der Durchsetzung von Versicherungsleistungen zur Seite.

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  • Dr. jur. Sven Hufnagel

    Geblitzt worden - Zahlen oder widersprechen? Welche Chancen hat man auf Erfolg? Es passiert regelmäßig, dass bereits umfangreiche und gerätespezifische Anträge auf Akteneinsicht dazu führen, dass plötzlich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren von einer Verwaltungsbehörde mit einem Zweizeiler ohne jegliche Begründung (!) eingestellt wird. Merkwürdig - war dieselbe Behörde doch zuvor noch sicher von einer verfolgbaren Verkehrsüberschreitung ausgegangen.

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  • Rechtsanwalt Hans-Georg Herrmann

    Nimmt bei Ehepaaren, nur ein Ehegatte ein Bankdarlehen in Anspruch, so ist es sittenwidrig, wenn die Bank für dieses Darlehen auch den anderen Ehegatten, wenn dieser vermögenslos ist, in Mithaftung nimmt. Das hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 15.11.2016 entschieden.

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  • Rechtsanwalt und Steuerberater Andreas Luecke

    Treuhandverträge im Wirtschaftsleben können formfrei abgeschlossen werden, es sei denn es geht um die Übertragung der Sache (z. B. Grundstück) oder des Rechts (z. B. GmbH-Anteil). Bedacht werden müssen die steuerlichen Bedingungen und die Folgen der steuerlichen Anerkennung des Treuhandvertrages.

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  • Friedrich Schweikert

    Bei einem Verkehrsunfall sollte sogleich anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Zu leicht verliert man Ansprüche aus Unkenntnis.Zum Beispiel, wenn die Schadensabwicklung über die Werkstatt und einen Versicherungssachverständigen abgewickelt wird. Ein Anwalt hilft auch bei Rücksprache mit den Ärzten, Unterstützung bei An-und Abmeldung oder Verkauf des verunfallten Fahrzeuges, Akteneinsicht in Polizeiakten, usw.

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  • Rechtsanwalt und Steuerberater Andreas Luecke

    Die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ist in der deutschen Unternehmenslandschaft sehr selten anzutreffen. Vermutlich liegt dies daran, dass sowohl bei Unternehmern als auch deren Beratern nur wenige Kenntnisse über die zivil- und steuerrechtliche Einordnung der KGaA bestehen und diese daher lieber auf bekannte Gesellschaftsarten wie die GmbH oder die GmbH & Co. KG zurückgreifen.

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  • Rechtsanwalt und Steuerberater Andreas Luecke

    Besteht eine Unternehmensgruppe aus mehreren Gesellschaften, werden diese häufig aus rechtlichen und steuerlichen Gründen unter einer Dachgesellschaft, der sogenannten Holding, gebündelt. Meist bezieht die Holding-Gesellschaft in mehr oder weniger großem Umfang Leistungen von Dritten, wie zum Beispiel Rechtsanwälten oder Unternehmensberatern.

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  • Christoph Hubrich

    Nach dem Traumurlaub ist man wieder zu Hause angekommen, doch plötzlich ist das Auto nicht mehr da. Dieses hatten sie ganz normal in einer Parkbucht am Straßenrand abgestellt. Es wurde jedoch abgeschleppt, weil in der Zwischenzeit ein mobiles Parkverbot eingerichtet wurde.

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    Wenn der Arbeitgeber es nicht ausdrücklich erlaubt, hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf, die Unternehmens-IT privat zu nutzen! Gestattet der Arbeitgeber die private Nutzung des dienstlichen E-Mail-Accounts, macht sich strafbar, wenn er sich die E-Mails seiner Arbeitnehmer ansieht. Dennoch darf der Arbeitgeber dienstliche E-Mail-Accounts überprüfen und so u. a. sicherstellen, dass seine Mitarbeiter nicht auf illegalen Seiten surfen.

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    Bei einem Verkehrsunfall sollte sogleich anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Zu leicht verliert man Ansprüche aus Unkenntnis.Zum Beispiel, wenn die Schadensabwicklung über die Werkstatt und einen Versicherungssachverständigen abgewickelt wird. Ein Anwalt hilft auch bei Rücksprache mit den Ärzten, Unterstützung bei An-und Abmeldung oder Verkauf des verunfallten Fahrzeuges, Akteneinsicht in Polizeiakten, usw.

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